AntiRaktiv

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Aktiv gegen (Alltags-) Rassismus!

Empowerment, Beratung und Bildung – AntiRaktiv

Das Projekt AntiRaktiv des Dachverbands der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst e.V.) setzt sich für eine Community-basierte mehrsprachige Beratung (CbB) von durch Rassismus betroffene Personen im ländlichen Raum Ostdeutschlands ein. Für sie gibt es bisher kaum Unterstützungs- und Beratungsangebote. Für sie ist Rassismus mit Abwertung, Ausgrenzung und Benachteiligung verbunden und kann neben gravierenden körperlichen auch zu seelischen Schäden und Verletzungen führen.

Gemeinsam mit den jeweiligen migrantisch-diasporischen Landesnetzwerken von DaMOst e.V. (LAMSA e.V., migranet M-V, MigraNetz Thüringen e.V., DSM e.V.) werden im Rahmen des Projekts Beratungsstellen in den fünf ostdeutschen Bundesländern aufgebaut. Das Landesnetzwerk der Migrant*innenorganisationen - MigraNetz Thüringen e.V. hat in Weimar eine Anlaufstelle mit einem mehrsprachigen Team (Farsi, Dari, Englisch, Deutsch, Türkisch, Kurdisch, Arabisch, Pashto) eingerichtet.

„AntiRaktiv“ steht für „Aktiv gegen (Alltags-) Rassismus“ und besteht aus Empowerment, Beratung und Qualifizierung gemäß des Mottos: „von Betroffenen für Betroffene“. Die Grundpfeiler des Projekts sind eine communitybasierte Antirassismusberatung, Empowerment und Bildung und Qualifizierung von Migrant*innenorganisationen (MO) in Ostdeutschland.

1. Communitybasierte Antirassismusberatung

Die communitybasierte Antirassismusberatung erfolgt durch qualifizierte Antirassismusberater*innen. Hierbei wird ein unmittelbarer Bezug zu den Perspektiven, Erfahrungen und Bedürfnissen der Menschen und der Communities, die von Rassismus betroffen sind, geschaffen. Die Beratung ist für die Betroffenen kostenlos, parteiisch und findet in geschützten Räumen statt. Außerdem wird die Beratung mehrsprachig sein, mit klarem Fokus auf die Betroffenen.

2. Empowerment

Es werden Empowerment-Workshops für von Rassismus betroffene Personen durchgeführt. Hierbei werden die Teilnehmenden durch erfahrene Referent*innen im Prozess der Bewusstwerdung, Selbstermächtigung und Solidarisierung unterstützt und angeleitet. So können die Betroffene ihre eigene Handlungsfähigkeit bei Rassismusvorfällen stärken.

3. Bildung und Qualifizierung der Migrant*innenorganisationen (MO)

Für eine erfolgreiche Beratung in den ländlichen Regionen werden die MOs in der Antirassismusarbeit gestärkt und qualifiziert. Daher werden die MOs in ihrer Vereinsarbeit im Rahmen des Projekts unterstützt. Mit dieser Qualifizierung werden sie persepktivisch selbst Träger der Community basierten Antirassismusarbeit.

Zielgruppen von AntiRaktiv in Thüringen

  • alle von Rassismus betroffene Personen in Thüringen sowie ihre Angehörigen
  • aktive MOs in Thüringen, die sich (stärker) für Antirassismus engagieren möchten
  • Träger*innen von Antirassismusarbeit, Vereine, Behörden und andere Akteur*innen in Thüringen, die sich aktiv gegen Rassismus einsetzen und sich vernetzen möchten

Wir laden Euch ein, aktiv den Kampf gegen Rassismus mitzutragen, indem Ihr AntiRaktiv unterstützt.

Für weitere Informationen steht euch das Projektteam zur Verfügung

Projektleitung 

Natalia Beck

  • E-Mail: natalia.beck@migranetz-thueringen.org
  • Telefon: 03643 - 87777 46

Berater*in: 

Masuma Jafari

  • E-Mail: masuma.jafari@migranetz-thueringen.org
  • Sprachen: Dari/ Deutsch

Dehghan Hosseini

  • E-Mail: dehghan.hosseini@migranetz-thueringen.org
  • Sprachen: Kurdisch (Sorani & Kurmanji)/ Farsi/ Türkisch/ Englisch/ Deutsch

Öffentlichkeitsarbeit

Dehghan Hosseini & Babak Siawash

 

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